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Was Sie über Zink wissen sollten

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Rostschutz durch Verzinken

Stahl hat sich als Werkstoff für Weinbergpfähle hervorragend bewährt. Er ist kostengünstig, besonders stabil und leicht zu verarbeiten. Wird blanker Stahl aber der Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, rostet er innerhalb kurzer Zeit und verliert seine günstigen Materialeigenschaften. Deshalb wurden im Laufe der Zeit viele Methoden zum Schutz von Stahloberflächen entwickelt.

Verzinken hat sich aus den folgenden Gründen als besonders geeignet erwiesen:

Bei der Stückverzinkung werden Stahlpfähle – nach der Fertigung – in einem Bad aus flüssigem Zink vollständig mit einer Zinkschicht überzogen. Dabei entsteht eine Zink-Schichtstärke von 60 μm bis 70 μm.

GALFAN®-bandverzinkte Pfähle werden aus vorverzinkten Stahlbändern gefertigt. Nach dem Profilieren sind die Pfähle sofort gebrauchsfertig (geringere Herstellungskosten). Allerdings wird die Zinkschicht beim Profilieren teilweise abgeschabt, gedrückt und gedehnt. Es wäre daher gut, möglichst viel Zink auf das Band aufzubringen. Doch je dicker die Zinkstärke ist, um so leichter platzt der Zink beim Profilieren ab. Es können daher nur dünne Zink-Schichtstärken bis etwa 25 μm sicher verarbeitet werden.
Im Gegensatz zum Stückverzinken, bei dem die „natürliche“ Schichtstärke von 60 μm bis 70 μm nicht variiert werden kann, sind bei GALFAN®-Stahlbändern Zink-Schichtstärken zwischen 5 μm und 30 μm frei wählbar. Hier lohnt sich der Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern.

Wird den besonderen Eigenschaften der Verzinkung Rechnung getragen, erreichen stückverzinkte Pfähle eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren. Diese Informationen helfen Ihnen bei der richtigen Handhabung.